Mittwoch, 14. Mai 2014

Ausklarieren Serbien und Regenfahrt durch die Wallachei

Die Ausreiseprozedur war wieder typisch Serbien, erst war das Finden des Hafenkapitäns eine Odysee, dann mit dem Boot zum Zollanleger mit vorherigem Versuch im anschließenden Hafenbecken anzulegen...rrrumms aufgesessen und nuf mit der Kraft beider Motoren wieder rausgekommen, trotz Hochwasser wird anscheinend hier  nicht ausgebaggert. Also wieder zum Zollponton und über die Auroreifenfender raufgeklettert, Michl fixierte einstweilen das Boot. Nach 30 minütiger Amtshandlung waren wir dann frei zur Ausreise. Alles bei strömendem Regen!
Während der 50 Km Weiterfahrt schüttete es in Strömen, auch nicht grad toll und leider bleibt's auch noch morgen schlecht.
Liegen nun an einer Betonmole gut vertäut, so ca. 20Km vor der Schleuse Djerdap 2.
Morgen sind ca. 100 Km bis in das bulgarische Vidin geplant.


Dienstag, 13. Mai 2014

Eisernes Tor und Schleuse Djerdap 1

Heute ging die Fahrt durch eine wilde Felslandschaft. Man kann nur erahnen, wie schwierig und gefährlich die Schiffahrt noch vor wenigen Jahrzehnten vor dem Bau der Riesenschleuse hier war!
Eindrucksvoll bahnt sich hier die Donau ihren Weg.

Leichte Verwirrung gab's dann beim Anmelden für die Schleusung per Funk. Zuerst sollten wir die Kammer auf der rumänischen Seite anfahren, knapp davor wurden wir dann jedoch auf die serbische Schleusenkammer verwiesen.
Zwei hintereinander liegende Kammern heben hier Schiffe über einen Höhenuntetschied von 32m!

Wenige Kilometer danach war dann das heutige Ziel Kladovo erreicht, wir liegen wieder neben Martin in einem kleinen Bootshafen.
Als Belohnung gab's später herrliches Beefsteak in einem nahen Restaurant...um umgerechnet € 8 inkl. Getränke!
Leider trifft die bereits erwartete Schlechtwetterfront gerade ein, Regen..Regen..Regen! Die nächsten beiden Tage werden, wenn die Prognose stimmt, sehr ungemütlich.

Montag, 12. Mai 2014

Abfahrt Belgrad

Michl ist am 10.Mai gut angekommen und nach kurzer Einweisung, fahren wir gemeinsam mit Binimar die erste Strecke zum Silverlake. Anker. Wetterverschlechterung mit nächtlichen Böen.

Beschließen am nächsten Tag bis Donji Milanovic zu fahren da sich lt. Wetterbericht noch ein schönes Wetterfenster aufmacht. Einfahrt Eisernes Tor ohne Regen. Hier verengt sich die Donau von einer Breite die mehrere Kilometer beträgt auf ca. 160m! Nette Strudel begleiten uns zwischen steilen Berghängen.

In Donji Milanovic liegen wir dann wieder gemeinsam mit Martin an einem sicheren Bootssteg. Waren gut essen.



Binimar und Alegrìa

Martin, danke für das Foto :)
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Mittwoch, 7. Mai 2014

Kranaktion...Alegria ist wieder im Wasser

Heute war der spannende Tag mit Kranwagen und Slip mittels Stahlseilwinde in's Marinabecken. Versuche grad das Video reinzustellen, mal schaun ob es klappt, WIFI gibt's leider keins in der Marina, also via Handynetz.


















Die Tage sind mit vielen Arbeiten am Schiff ausgefüllt, Wellendichtung erneuern, Ölfilter wechseln und natürlich die Staubschicht der vergangenen Monate entfernen, was da für ein Dreck zusammenkommt, unglaublich!

Zwischenzeitlich ist auch Martin mit seinem Motorboot angekommen, wir sind jetzt unmittelbare Nachbarn am Steg, der Gesprächsstoff geht uns auch nicht aus, so vergeht die Zeit mit Tratschen und Arbeit.
Langsam wird die Alegria reisefertig, grad richtig zur Ankunft von Michl am Sonntag, wir wollen dann gemeinsam bis Bulgarien fahren.

Montag, 5. Mai 2014

Das Abenteuer geht weiter...

Bin wieder in Belgrad beim Schiff und bereite alles für die geplante Weiterfahrt Richtung Schwarzes Meer Ende dieser Woche vor. Ein bißchen Stolz gönne ich mir jetzt schon..habe meine erste Stopfbuchsendichtung gewechselt, abgesehen dass es eine elende Plackerei bei einer Friendship 28 ist, hat alles geklappt. Mühsam die alten Dichtungen raus, die neuen entsprechend kürzen und alles wieder zusammenbaun. Werde die Dichtung mit Spannung bei der Wasserung beobachten, für Nichtsegler, das ist die Dichtung die den Übergang bei der Schraubenwelle von Außen ins Schiff dichtet. Wenigstens regnet es heute nicht mehr, die vergangene Nacht war recht frisch!

Montag, 14. April 2014

Letzte Vorbereitungen im Trockenen

Gefühlte 300 kg an Zubehör, Lebensmittel usw. mit dem Wohnmobil nach Belgrad zum Schiff gebracht. Da Alegrìa nach wie vor am Trockenplatz ist und es nicht sehr ratsam wäre, Dinge an Deck zu lassen, füllt sich das Schiff immer mehr! Irgendwie ist immer noch Platz unter Deck, man glaubt es kaum.
Einige Arbeiten, wie neue Zinkanoden an die Welle, Installation des neuen DSC Seefunkgerätes (die Anbindung des GPS verzögert sich etwas ;-) usw. erledigt. Die Erneuerung der Stopfbuchsen läßt immer noch auf sich warten, aber das kommt noch!
In ca. 3 Wochen ist wieder das Kranen geplant, hoffentlich ist der Pegel dann ausreichend um in der Marina direkt die Alegrìa in's Wasser lassen zu können, die Prozedur vom vorigen Jahr mit abenteuerlichem Transport in den Industriehafen und das Kranen dort, muß ich nicht unbedingt wieder haben.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Belgrad hat mich wieder!

Spätsommerliche Temperaturen, Sonnenschein und die Alegria steht auch noch so wie ich sie im August verlassen habe, was will man mehr!
Während des einstündigen Fluges konnte ich immer wieder Orte meiner bisherige Donauroute erkennen, z.B. Baja oder Novi Sad und dann ging's schon runter zur Landung in Belgrad, mit dem Schiff war ich fast 2 Wochen unterwegs!

Heute ist bereits der wichtigste Punkt meiner Checkliste abgehackt, Motor und Kühlkreislauf entwässern, morgen dann Wassertank entleeren, Stopfbuchsendichtung erneuern (mein erstes Mal..hm) und einige weitere Arbeiten.
Mit Genugtuung stelle ich fest, daß die Solarmodule zuverlässig arbeiten und die Batterien voll geladen sind, für die grauen Wintertage wird ein befreundeter "Guter Geist" vor Ort immer wieder ein Stromkabel anstecken, so sollte auch der Winter gut zu überstehen sein.

Verderbliche Lebensmittel müssen auch noch aussortiert werde, die Bierpalette werde ich wohl verschenken, explodierte Dosen im Schiff infolge Frost machen ein unschönes Bild!

Liegend und mit allen möglichen Verrenkungen schaffe ich die Entwässerungsschraube am Auspuff zu lösen, warum -frage ich mich, müssen alle wichtigen Teile so unerreichbar sein!


Morgen kommt die Plane über's Schiff und dann sollt's für heuer passen, bleibt noch Zeit das Zentrum von Belgrad oder die freundlichen Menschen der Marina an der Save zu besuchen, das Wetter ist ja ein Glücksfall!
Blick auf Belgrad, fast könnte man die Alegrìa sehen...

Bis dann, im Frühjahr!